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In meiner psychotherapeutischen Hypnose-Praxis arbeite ich mit der auflösenden, ursachenorientierten Hypnosetherapie, deren Wirkungsweise ich ihnen hier vorstellen möchte.

In der auflösenden Hypnosetherapie, werden die Ursachen für emotionale Probleme, problematische Verhaltensweisen und Erkrankungen beseitigt. Die auflösende Hypnose ist eine Intensivbehandlung, die auch bei hartnäckigen und lang bestehenden Problemen nachhaltig helfen kann. Dieser Behandlungsansatz bietet aus meiner Erfahrung, die ich in über 9500 durchgeführten Hypnose-Einzelbehandlungen machen durfte, dass größte Potenzial für tiefgreifende positive Veränderungen. Klienten die sich häufig an mich wenden, haben bereits Psychotherapien und auch Hypnosesitzungen mit nur geringem oder ohne Erfolg gemacht.

Warum das Problem selten das Problem ist

Gesprächs- und Wachpsychotherapien arbeiten mit dem expliziten Gedächtnis (Verstand). Mit diesem Gedächtnisteil können Sie bewusst erinnern und über das was Sie belastet, oder das was Sie über ihre Lebensgeschichte wissen, sprechen. Sie können durch ihr explizites Gedächtnis diese Erinnerungen gewollt abrufen und Schritt für Schritt wiedergeben. Mit dem was Sie bewusst Wissen und Erinnern können, wird in der Psychotherapie gearbeitet, um durch Verstehen, Erkenntnis und Reflexion Verhalten zu verändern oder psychisches Leiden zu verringern.

Reflexion alleine reicht für eine wirkliche tiefe Veränderung nicht aus, da psychische Probleme, Störungen und manche körperliche Erkrankungen eine Folge von schädlich wirkenden Lernerfahrungen (Konditionierungen) sind. Diese Lernerfahrungen sind im impliziten Gedächtnis (Unterbewusstsein) als Teile gespeichert. Diese Teile konditionieren uns nachhaltig und treten nicht in das Bewusstsein. Im impliziten Gedächtnis wirken die Teile mit ihren Gefühlen, Wahrnehmungen, Körperreaktionen und Glaubenssystemen immer noch wie zu dem Zeitpunkt, als sich die negative Erfahrung gebildet hat. Diese Teile stecken quasi in der Vergangenheit fest und lösen immer noch das aus, was sie ursprünglich gelernt haben und bestimmen damit unsere Lebens- und Verhaltensmuster. Das implizite Gedächtnis steuert unsere Verhaltensmuster und reguliert unsere Emotionen selbstständig. Diese unbewusste Fähigkeit zur Selbstregulation machen wir uns in der Hypnose-Behandlung zu nutze. 

Was geschieht in einer auflösenden Hypnosetherapie?

Hypnose ist ein Weg, einen Zugang zu ihrem impliziten Gedächtnis (Unterbewusstsein) herzustellen, um mit den Teilen zu arbeiten, die ihr bewusstes Problem verursachen. Wir arbeiten also mit den Gefühlen die hinter ihrem bewussten Problem stecken. Denn aus jedem Verhalten und Handlung geht unbewusst ein Gefühl aus irgendeiner Lernerfahrung hervor. Das Ziel der Behandlung ist, diese Teile zu rekonditionieren, ohne das Sie die Ursachen dabei erkennen müssen. Im Mittelpunkt der Arbeit mit auflösender Hypnosetherapie steht das Nach- und Aufspüren (tracking) von Körperempfindungen und -impulsen, Emotionen, inneren Bildern, Gedanken und Überzeugungen. Dieses Tracking nutzen wir, um emotionale Belastungen, die seelische oder körperliche Leiden verursachen oder unliebsame Verhaltensweisen wie z.B. Essattacken oder Süchte auslösen in Trance zu beseitigen, also zu rekonditionieren. Das Gehirn ist in einer hypnotischen Trance im Stande, belastende Gefühle nachhaltig aufzulösen, während man sich selbst ruhig und fast schon innerlich friedlich fühlt. Dabei kommt es zu einer inneren Neubewertung (Refraiming), die zu positiven und nachhaltigen Veränderungen führen.

Die Biologie von Symptomen

Die Ursachen für unliebsame Verhaltensweisen, sowie psychische, Mentale und körperliche Störungen sind immer auch auf der Ebene eines dysregulierten Nervensystems zu sehen. Die in uns gespeicherten negativen Lernerfahrungen (Teile) sorgen im autonomen Nervensystem für Stressreaktionen und eine Art Gefühlsstau. Diese Teile stecken mit ihren negativen Emotionen in der Vergangenheit fest und sind stressaktiv, sodass dem Körper und auch dem Organismus die Meldung fehlt, dass das emotionale Stress-Ereignis vorbei ist. Eine Normalisierung der Stressreaktion wird verhindert, da die Fähigkeit der Selbstregulation des impliziten Gedächtnis und des Nervensystems durch diese Teile eingeschränkt wird.

Wir spüren das im Alltag häufig durch einen Zustand (Übererregter Sympathikus) wie innere Unruhe, Nervosität, Angespanntheit, Gereiztheit, einem Gefühl des Getriebensein oder Schlaflosigkeit. Im nächsten Moment fallen wir dann in einen Zustand (Übererregter Parasymphatikus) der Antriebslosigkeit, Energielosigkeit, Gefühlstaubheit und Erschöpfung. Unser Nervensystem pendelt zwischen diesen beiden Polen der Übererregung hin und her, ohne sich in der Mitte des Wohlfühlens (Window of Tolerance) einzupendeln. Unser implizites Gedächtnis versucht das Pendeln mit einem Kompensationsverhalten z.B. durch suchtartiges Essen, Rauchen, Alkohol trinken oder exzessives Arbeiten zu regulieren. Dieses Kompensationsverhalten kann nur kurzzeitig die Balance wiederherstellen. Danach fallen wir wieder schnell in alte Verhaltensweisen zurück.

Im übrigen steuert das autonome Nervensystem auch die überlebenswichtigen Funktionen des Körpers. Es steuert über die Glatte Muskulatur z.B. Drüsen, Gefäße, Atemwege, den Magen-Darm-Trakt und das Urogenitalsystem. Glatte Muskeln unterliegen dem Einfluss von Emotionen. Wird die Glatte Muskulatur durch ein chronisch dysreguliertes Nervensystem regelmäßig fehlgesteuert, dann können Funktionsstörungen, unklare körperliche Beschwerden und Erkrankungen die Folge sein.

Eine Hypnose reguliert das autonome Nervensystem im Zustand der Trance automatisch. Damit die Selbstregulation auch in ihrem Alltag wieder gut funktioniert, lösen wir ganz sanft die Stressreaktionen auf und das Körper-Psyche-System erhält die Meldung - "Das Stressereignis ist vorbei".

Für Sie ist wichtig zu Wissen:
  • Wir arbeiten mit Emotionen, Körperempfindungen, inneren Bildern und Überzeugungen
  • Wir arbeiten nicht mit Suggestionen (Das Unterbewusstsein trägt alle Informationen in sich)
  • Wir arbeiten nicht mit Symptomen, sondern mit deren auslösenden Ursachen (schädliche Konditionierungen)
  • Wir rekonditionieren schädliche Konditionierungen im impliziten Gedächtnis (Unterbewusstsein)
  • Wir müssen die Ursachen nicht erkennen und auch nicht darüber sprechen, um diese wirksam aufzulösen
  • Wir können das Ergebnis unserer Arbeit bereits in der Hypnose überprüfen
  • Wir versuchen nichts - wir tun es!
Sie müssen motiviert sein, eine Veränderung herbeizuführen! Der Wunsch nach Veränderung reicht nicht.

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