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Hypnose ist kein Schlaf und hat nichts mit Ohnmacht und Bewusstlosigkeit zu tun!

Eines vorweg - da Hypnose nichts, aber auch absolut gar nichts, mit Schlaf zu tun hat, sind die Begrifflichkeiten Wachhypnose und Schlafhypnose schlichtweg falsch. Auf die Tiefenhypnose gehe ich gleich ein. Interessenten fragen ab und zu, ob ich Wachhypnose oder Schlafhypnose anbiete.

Auf mein Nachfragen hin, was sie denn darunter verstehen, wird klar, dass sie zumeist damit die Intensität und Effektivität der Hypnose meinen und die Vorstellung haben, dass nur eine Schlafhypnose eine echte Hypnose ist und besonders tief sein muss und mit einer Bewusstlosigkeit oder Ohnmacht einhergeht.

Unter Tiefenhypnose stellen sich Klienten ebenfalls eine tiefe Bewusstlosigkeit vor, die es aber im Zustand der Hypnose nicht gibt. Als Klient erlebt man eine Sitzung immer bewusst mit. Manche Klienten gehen während einer Hypnose sogar auf die Toilette.

Hypnose, auch Trance genannt, ist ein sogenannter dritter Bewusstseinszustand, der irgendwo zwischen Schlaf und Wachbewusstsein liegt. Dieser Zustand ist messbar und kann über bildgebende Verfahren auch sichtbar gemacht werden. In diesem veränderten Zustand arbeitet das Gehirn ganzheitlicher als im Wachzustand oder Alltagsbewusstsein. So sind Veränderungen besonders schnell und effizient zu vollziehen.

Grundsätzlich kann man die hypnotische Trance in drei hauptsächliche Trancearten einteilen:

Entspannungstrance - es gibt keine besonderen hypnotischen und suggestiven Effekte.
Einsatz: Beruhigung des Nervensystems, Regeneration, Stressabbau, Schmerzbehandlung und Narkose. 
Hier könnte man beim Erreichen einer intensiven, tiefen Entspannung von Tiefenhypnose sprechen.

Körpertrance - hier hat der Hypnotiseur einen maximalen Einfluss auf Vorgänge im Körper z.B. Arme, Hände, Finger.
Einsatz: Im Rahmen der Schmerztherapie, Tinnitus, somatischen Beschwerden. Auch hier treten keine besonderen suggestiven Effekte auf. Auch hier könnte man beim Erreichen einer intensiven Trancequalität von Tiefenhypnose sprechen.

Bewusstseinstrance - ist die Trance, die für die therapeutische Arbeit am nützlichsten ist. Hier können Veränderungen des Bewusstseins wahrgenommen werden, die im Wachbewusstsein (Alltagsbewusstsein) nicht möglich sind. Das ist der Zustand, den Klienten gerne als Wachhypnose bezeichnen.
Einsatz: Gewichtsreduktion, Rauchentwöhnung, Ängste, Phobien, Zwänge, unliebsame Gewohnheiten uvm. 

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